Um mit Munin Server Monitoring zu betreiben, braucht man zu erst einmal einen Rechner, auf dem der Munin “Daemon” läuft, dieser Rechner holt sich die Informationen von allen Rechnern.
Auf den Clients muss die Software Munin-Node installiert werden, wenn man alles richtig einstellt erhält man einige detailierte Graphen und eine schöne Übersicht. ( Ich habe am Ende 3 Screenshots angehängt )Jetzt mal die Konfigurationen, auf allen Clients muss das selbe gemacht werden. ( Diese Anleitung bezieht sich auf Debian Linux )
| Zitat von Console:
apt-get install munin-node ethtool |
Debian wird noch einige Abhänigkeiten nennen, die erfüllt werden müssen, diese müsst ihr mit Y installiern.
Jetzt muss man mit
| Zitat von Console:
nano /etc/munin/munin-node.conf |
Die Konfigurations Datei von munin-node öffnen, auf meinen Servern sieht sie z.B so aus:
| Zitat von /etc/munin/munin-node.conf:
srv1:/home/morpheus# cat /etc/munin/munin-node.conf # Which port to bind to; host * # Regexps for files to ignore ignore_file ~$ ignore_file \.dpkg-(tmp|new|old|dist)$ # Set this if the client doesn’t report the correct hostname when # A list of addresses that are allowed to connect. This must be a # doesn’t understand CIDR-style network notation. You may repeat allow ^10\.1\.1\.211$ |
Ich habe nur die letzte Zeile geändert, hier muss die IP des Rechners stehen, auf dem der Munin “daemon” später läuft, also der Host der die Informationen abfragt. Diese Konfiguration kann auf allen Rechnern verwendet werden die überwacht werden sollen.
Jetzt kommen wir zum Munin “daemon”.
Zuerst muss munin installiert werden.
| Zitat von Console:
apt-get install munin ethtool |
Alle anderen Notwendigkeiten werden automatisch durch die Paketabhänigkeiten gelöst.
Jetzt muss die Konfiguration /etc/munin/munin.conf angepasst werden, meine sieht z.B so aus:
| Zitat von /etc/munin/munin.conf:
xen02:~# cat /etc/munin/munin.confdbdir /var/lib/munin [www1.m0rphex-cluster.de] address 192.168.2.50 use_node_name yes |
Das wars eigentlich schon, jetzt müsst ihr auf den Clients mit
| Zitat von Console:
/etc/init.d/munin-node restart |
Den munin-node neustarten und auf dem “Server” den munin “daemon” neustarten.
| Zitat von Console:
/etc/init.d/munin restart |
Fertig, jetzt solltet ihr in einigen Stunden schöne Graphen zu euren Servern haben, die man gut zur Auswertung nutzen kann!
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June 22nd, 2008 on 23:05
Hallo Simon,
dein Artikel gibt eine falsche Vorstellung von der Munin-Architektur wieder. Wäre schön, wenn du das verbessern könntest.
Du sagst in der Einleitung:
“..braucht man zu erst einmal einen Rechner, auf dem der Munin “Daemon” läuft, dieser Rechner holt sich die Informationen von allen Rechnern.”
Das ist so nicht ganz richtig.
Der *Einsammel-Job” auf dem Munin-Master ist ein cronjob (Takt: 5-minütig), kein Daemon. Der Daemon läuft auf den Nodes (munin-node). Er liefert bei Abfrage die Daten über die angeschlossenen Hosts.
weiter..
munin-node.conf: “..hier muss die IP des Rechners stehen, auf dem der Munin “daemon” später läuft”
Nein dort muss die IP-Adresse des Munin-Master-Rechners hin (wo der cronjob läuft) stehen und _nicht_ die des Rechners, auf dem der Munin-Node-Daemon läuft. Mit “allow” erteilt man dem Munin-Master die Erlaubnis, den munin-node abzufragen.
weiter.. “Jetzt kommen wir zum Munin “daemon”. Zuerst muss munin installiert werden.”
Das Einfachste ist wahrscheinlich, wenn du überall statt *Munin daemon* “Munin-Master” schreibst
Wäre schön, wenn du das entsprechend umformulierst, damit die LeserInnen keine falsche Vorstellung entwickeln.
Danke für deinen Artikel und
weiterhin viel Erfolg mit Munin!
Gabriele
–
http://munin.dipohl.de/